Sommer

 

Wer nicht jeden Tag etwas
für seine Gesundheit aufbringt
muss eines Tages sehr viel Zeit
für die Krankheit opfern !
( Sebastian Kneipp)

Heilpflanzen
Heilpflanzen begleiten uns das ganze Leben. Dank Ihren Inhaltsstoffen können wir Linderung und Heilung erfahren. Jede Jahreszeit trägt eigene Früchte, deren Wirkstoffe zu Medikamenten in unterschiedlichster Form gewonnen werden können.

 

  • Johanniskraut: Beruhigend, Nerven stärkend,schmerzlindernd
    Wirkungsbereich: Nerven, Schlafprobleme, Unruhe, Erschöpfung, Hautprobleme.
  • Lavendel: Entzündungshemmend, beruhigend, aufbauend
    Wirkungsbereich: Blähungen, Hautprobleme, Erschöpfung und Nervosität)
  • Pfefferminze: Krampflösend, antibakteriell, regulierend
    Wirkungsbereich: Erkältung, Magen, Kopfschmerz.
  • Echinacea: Antibakteriell,virentötend, immunstimulierend
    Wirkungsbereich: Erkältung, Infekte, Lippenherpes, Wunden.
  • Beinwell: Durchblutungsfördernd, schmerzlindernd, geweberegenerierend
    Wirkungsbereich: Zahnfleischentzündung, Gelenkschmerzen, Rheuma, Sportverletzungen.


Ritual: Zeit der Berührung.
„Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer. Ich sage nicht: Tu das oft. Aber ich sage: Tu das immer wieder einmal. Freue auch du dich an dir selbst, wenigstens nach allen anderen.“
B. v. Clairveau (1090-1153)

Diese Übung können Sie für sich ganz alleine ausführen: Bei sich selbst ankommen, das können Sie indem Sie sich ein Mal am Tag bewußt begegnen. Ziehen Sie Ihre Schuhe und Socken aus und setzten Sie sich auf einen Stuhl, oder wenn es ihnen angenehm ist, auf den Boden. Nun reiben Sie mit streichelnden Bewegungen zunächst ihre Hände warm, jeden Finger von der Fingerkuppe bis zur Handfläche, den Handballen und die Handwurzel. Danach widmen Sie sich von den Zehenspitzen her von rechts nach links aufsteigenden Ihrem Körper. Massieren Sie ihn Zentimeter für Zentimeter und begrüßen Sie ihn wohlwollend. Finden Sie nette Worte für die einzelnen Körperteile. Bis Sie zuletzt Ihr Gesicht, und dann auf dem Kopf angekommen, Ihre Haarwurzeln sanft massieren. Räumen Sie sich für diese Übung genügend Zeit ein, lassen Sie keine Hektik aufkommen. Diese Minuten schenken Sie sich selbst. Jemand anderen verwöhnen, auf die selbe Weise können sie die Massage aber auch als Partnerübung machen.


Duftöle für den Sommer: Pfefferminze (wirkt kühlend), Citrusöl (wirkt erfrischend), Lavendel (wirkt beruhigend). Duftöle und weitere Tipps erhalten Sie in der Apotheke.

Gesundheitstipp
Wasser ist Leben
Wasser ist ein Jungbrunnen. Trinken Sie am Tag mindestens 1-2 Liter Wasser. Zum Beispiel: Käutertee, Saft-Schorle, Suppen, Joghurt, Buttermilch, Melonen und Gurken spenden auch viel Flüssigkeit. Wasser spendet der Haut nicht nur genug Flüssigkeit, um sie voller und strahlender erscheinen zu lassen. Der Körper braucht auch zum Arbeiten und Denken Flüssigkeit. Deshalb nehmen sie immer eine Flasche Wasser mit, zum Einkaufen, beim Autofahren, unterwegs am Nachmittag, so haben sie immer den Durstlöscher Nr.1 griffbereit.
Außerdem können Sie sich im Wasser leichter bewegen. Nützen Sie das kühle Nass für eine gelenkschonende Gymnastik, eine Massage oder als sportliches Betätigungsfeld.
Wenn sie mehr über die Heilweise von Wasser erfahren möchten so empfehlen wir ihnen den Kneipp Verein Deutschland als Informationsquelle. www.kneipp-verein.de

Beerenmüsli-Rezept
Pro Person: 1 Hand voll Haferflocken in einen Suppenteller geben. Darüber geben Sie 2 Esslöffel Joghurt und gewaschenes, trockengetupftes und kleingeschnittenes, frisches Obst nach eigenem Geschmack (Beeren, Apfel, Pflaumen, Pfirsich) und einen Spritzer Zitrone. Wenn Sie möchten können Sie noch gehackte Nüsse darüber streuen und das Sommermüsli mit einem Teelöffel Honig süßen.

Ausflugstipps
Ruhe und Erholung finden Sie in den Wäldern am Rand des Stadtteiles Freiburg-Mooswald.
Juni: Im nördlichen Teil des Mooswaldes zwischen Autobahnzubringer Nord /Silbersee, Tunisee, der Gemarkung Hochdorf und den Stadtteilen Bühl-Beubarung und Mooswald befindet sich ein ganz lieblicher Teil der Mooswälder. Ein von kleinen Bachläufen durchzogener Bannwald zeigt hier seine ganze Pracht. Libellen tanzen zwischen den Farnen und Schwertlilien. Die Luft ist feuchter und man kann gut durchatmen, die Stadt vergessen, Luft holen.
Juli: Wir alle leben in einem Kreislauf der Natur. Der Mensch kann sich nicht außerhalb seiner Umgebung stellen, alles was er tut, schlägt sich auch auf den Wald nieder. Manches tut dem Wald gut, manches lässt ihn krank werden und vieles verändert ihn. Eine gesunde Umwelt brauchen auch die Tiere und Pflanzen im Mooswald. Dafür Sorge zu tragen, dass wir alle gesund bleiben ist unsere gemeinsame Aufgabe. Nutzen Sie Ihre Spaziergänge und Wanderungen dazu den Wald, die Wiesen und Parks genauer zu betrachten. Unsere heimischen Regionen verändern sich auch durch die Globalisierung. Kanadische Goldrute, indisches Springkraut, Riesenbärenklau aus dem Kaukasus und japanischer Staudenknöterich um nur einige der eingeschleppten Pflanzen zu nennen. Veränderte Umweltbedingungen, Abgase und Abfälle tun ihr Übriges dazu die Wuchsbedingungen für Pflanzen zu verändern. Ein Spaziergang kann der Anfang sein, um für eine gesund Umwelt Sorge zu tragen.
August: An lauen Sommerabenden kann man am Opfinger See oder auch im Seepark am Flücklinger See Fledermäuse beobachten. Im Mooswald kommen mehrere Fledermausarten vor. Einblicke in das Leben der Wasserfledermaus und vieler anderer Vogelarten kann ein Abend- und Nachtspaziergang am Opfinger See bieten. Eine Informationstafel vor Ort gibt Ihnen dazu Anregungen und Hilfen (aus: „Der Mooswald“, ISBN 3-935737-48-3, Schutzgemeinschaft Freiburger Mooswald e.V.)

Buchtipp
„e wengili vu`dem un`sellem / Menschen ,Kräuter, Rezepte“ von Christa Rinklin erschienen im Lavori Verlag Freiburg, ISBN 978-3-935737-05-0
Das Buch beinhaltet nicht nur gesunde Kräuterrezepte oder Heilkräutertees, die von Kräuterfrauen aus der Regio zusammengestellt wurden, sondern regt auch zu Ausflügen in deren Kräutergärten ein.

Sommer-Wanderung
Nachtigallen auf der Terrasse des Breisgaus
Unsere Sommerwanderung führt uns über Munzingen, Tunibergdenkmal, Minidsterweg, Minister Leibfried Bank, Erentrudiskapelle. Die gesamte Strecke ist bequeme 4,5 km lang und gerade auch für ungeübte Wanderer zu empfehlen.
Munzingen liegt am südlichen Zipfel des Tuniberges. An der Endhaltestelle der Freiburger VAG startet die Wanderung. Wer dem Gesang einer Nachtigal lauschen möchte, sollte den Weg am besten abends gehen und mit etwas Glück kann man dem Jubilieren dieses selten gewordenen Vogels in der Abenddämmerung lauschen.
Weitere attraktive Wanderungen aus der Region Freiburg- Kaiserstuhl sind in den Wanderführern von Werner Kästele beschrieben. Unter dem Motto „Wandern. Schauen. Erleben“ sind im Buchhandel mehrere Bände erhältlich.

Ausflugstipp Wasser
Sommertage sind Wassertage. Besuchen Sie doch einen der nahe gelegenen Baggerseen im Raum Freiburg. Oder suchen Sie die Bergseen im Schwarzwald auf. Titisee, Schluchsee und Feldsee sind von Freiburg aus mit Bus, Bahn und PKW gut zu erreichen .